Christina's Wissensbörse

"Wir ertrinken in Informationen, aber uns dürstet nach Wissen." (John Naisbitt)

Persönliches Wissensmanagement Konzept

PWM Konzept

Die Synergy-Map, oder Ordnung in das Chaos bringen

Die Visualisierung der eigenen Ziele (Zielliste) steht im Mittelpunkt der Synergy Map – eine Prioritätenliste der eigenen Ziele. Alleine das Auseinandersetzten mit den eigenen Zielen und diese in einen erreichbaren zeitlichen Rahmen (Kontrolle) zu erfassen macht es nicht einfacher die Ziele zu kombinieren, denn manche Ziele sind ein langasam wachsender Prozess, wobei andere Ziele schneller zu erreichen erscheinen. Nichtsdestotrotz, ist diese Methode sehr hilfreich meine Ziele im Auge zu behalten (Vision) und weitere Verknüpfungen unter den Zielen zu setzen. Denn auch Ziele können sich leicht ändern aufgrund neuer Erfahrungen und Möglichkeiten, die das Leben auf privaten un beruflichen Wegen mit sich bringt (Konflikte und Einflüsse). Das Zusammenspiel der unterschiedlichen Ziele, der zeitliche Rahmen sowie eine kritische Auseinandersetzung mit den Zielen sollte die Vision (das Oberziel) realisierbar machen.

Meine Synergy-Map

Seek – Sense – Share Framework

„Simple standards facilitated with a light touch, enables knowledge workers to capture, interpret, and share their knowledge. “ (Harold Jarche)

Informationsflut, massenweise Inputs und unzählbare Informationsquellen, machen es nicht leicht brauchbare Informationen zu erhalten und auch eigenen Wissen zu teilen. Was muss ich tun um aus allen Vollen schöpfen zu können, bezüglich Wissenserlangung und Wissensweitergabe?

Seek

Wichtig ist wo man relevante und brauchbare Informationen finden kann. Jeder denkt zugleich an diverse Suchmaschinen, die zahllosen sozialen Netzwerke, die guten alten Fachbücher und unzähligen Fachzeitschriften. Jedoch ist es von großer Relevanz über persönliche Kontakte zu notwendigen Infromationen zu kommen. „Nebengeräusche“ die Informationen, vorallem aus dem World Wide Web, mitsich tragen, sind durch bereits elemeniert. Man erhält so zu sagen Informationen in ihrer reinsten Form. Auch haben persönlich weitergegebene Informationen und Empfehlungen einen höheren Wert als ungefilterte.

Was mich betrifft, ist meine Informationssuche eine Melange an unterschiedlichen Quellen wie Suchmachinen, Fachblogs, Bücher, Fachzeitschriften und soziale Netzwerke. Zusätzlich, quasi das Sahnehäubchen, greife ich auf mein persönlichen Netzwerk zurück (Face 2 Face oder per online Chat oder Telefon).

Sense

Die notwendigen Informationen habe ich erhalten – was jetzt?

Nun gilt es die gesammelten Informationen in den eigenen persönlichen Kontext zu integrieren. Der Mehrwert ist das Ziel – das erlernte und erworbene Wissen in den eigenen „Way of thinking“ einzubauen. Das dies nicht einfach ist, bzw. mit Fehlern und Rückschlägen miteinhergeht ist bei diesem Prozess trivial und auch völlig in Ordnung. Fehler dürfen passieren! Naues zu integrieren ist immer mit Schwierigkeiten verbunden, denn die eigenen Komfort-Zone zu verlassen ist nie ganz einfache. Der geschützte Raum ist wohlig warm und dort kennen wir uns aus. Außerhalb der Komfort-Zone ist es oftmals unangenehm und scheint überfordern zu sein. All das gehört zur eigenen Entwicklung und zur Entwicklung des persönlichen Wissensmanagement dazu. Zum Schluß wiegt der Mehrwert und die gewonnen Erfahrungen mehr als die Angst vor Veränderungen.

Share

Mein Wissen – it’s for free!

Teilen, teilen, teilen – heißt die Devise. Erfahrungen und Erkenntnisse anderen mitteilen um noch detailliertes Wissen zu erlangen. Der Austauch untereinander schafft neue Verbindungen, das persönliche Netzwerk wächst und darus können sich neue Möglichkeiten ergeben die für eigenen Zukunftsplanung sehr hilfreich sein können. Ein gutes Netzwerk ist wie ein gut laufendes Uhrwerk, ein Rädchen greift ins andere und somit läuft die große Maschinerie. Jedoch muss diese „Maschine“ am Laufen gehalten werden, ein Gegenspiel von Input und Output, Geben und Nehmen, ich helfe dir und du hilfts mir.

Mein Seek- Sense-Share Framework

Working Out Loud – Stop being anonymous!

Die Grundidee – Working out loud ist ein Begriff den Bryce Williams 2010 aufgeriffen hat: „Man solle doch nicht nur seine Arbeit erledigen, sondern auch Andere daran teilhaben lassen, damit alle zusammen dabei lernen und besser werden. Soziale Netzwerke und Kollaborationsumgebungen seien Werkzeuge hierfür, um sich aktiv einzubringen.“ Eine Weiterentwicklung als Lernmethode hat John Stepper in angriff genommen und 2015 in einem Buch veröffentlicht. Bei dieser Methode gilt es um einen Weg zu finden Beziehungen aufzubauen, welche hilfreich sind die eigenen Ziele zu verwirklichen. Aber auch offen zu sein für neue Themen und Ansichten.

Die 5 Säulen des Working Out Loud:
1.  Arbeit sichtbar machen und veröffentlichen (Visible Work)
2. Mindset erweitern, wachstumsorierntiertes Denken (Growth Mindset)
3.  Großzügige Beiträge leisten (Generosity), Anderen Hilfe anbieten
4. Zwischenmenschliche Beziehungen aufbauen (Relationships)
5. Zielgerichtetes Zusammenarbeiten – Potenzial der Gemeinschaft voll ausschöpfen können (Purposeful Discovery)

Dokumentation des eigenen Working Out Loud

Aus dem Fundus der Working Out Loud Aufgaben, welche im gleichnamigen Buch von John Stepper zu finden sind, habe ich folgende Aufgaben in mein persönliches Working Out Loud Prozess in Verbindung mit meiner Synergy-Map miteinbezogen (ongoing process, more to come):
1. Eine Liste mit Personen erstellen welche ich fachlich interessant finde, wie ist deren Onlineauftritt, waren sie und ihrer Arbeit einfach zu finden?
2. Eine Liste an mir persönlich bekannten Personen welche mich in meinem Tun positiv und unvoreingenommen mich während meines Entwicklungsprozesses unterstützen.
3. Eine Auflistung von Personen oder Organisationen erstellen welche die genau oder ansatzweise mit meinen Zielen konform gehen.
4. Nützliche Ressourcen wie Bücher, TED-Zalks, Artikel usw. aufzeigen und überlegen für welche Personen aus meinem Umfeld diese Ressourcen unterstützend sein können.
5. Aus einer Checkliste jene Punkte wählen welche meinen Ansatz unterstützen und bereichern können
6. Sich der Beziehungen die man im eigenen Netzwerk hat klar werden – versuchen auf alle zu regieren nicht nur „verbunden“ zu sein.

Zusammenfassung des Lernprozesses und Wissenserwerbs bis jetzt – immer versuchen realistische Ziele zu setzen, eine Struktur im Ablauf zu haben, kleine Schritte machen, Probleme sind Herausforderungen, Rückschläge annehmen und daraus Positives und Kreatives schaffen.

It is your dance


2 Kommentare

  1. cooooooooooooool! ja, Ordnung in das chaos bringen ist eine gute Devise 😉

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